Urlaub, Australien, Asien

Japan - Urlaub im Land der aufgehenden Sonne

Das Land der aufgehenden Sonne ist einer der größten Inselstaaten unseres Planeten. Auf seinen rund 6.852 Inseln, die zusammen eine Fläche von ungefähr 377.835 kmē besitzen, leben 127 Millionen Menschen. Japan ist im Wesentlichen eine Inselkette, gebildet aus den vier größten Inseln Hokkaido, der Hauptinsel Honshu mit der Hauptstadt Tokio, Shikoku und Kyushu, die sich entlang der Ostküste Asiens erstreckt. Zwei Drittel der Landmasse Japans wird von der großen Gebirgskette eingenommen, die sich über nahezu alle Inseln erstreckt. Der größte Berg ist der Fujisan mit 3.776m.

Das Landesklima ist sehr unterschiedlich ausgeprägt, da sich Japan in einem großen Bogen von Norden nach Süden erstreckt. So wird es auf Hokkaido, der nördlichsten Insel, im Sommer nicht sehr warm. Dort fallen meist wenige, nicht sonderlich starke Regenfälle. Der Winter ist hingegen schneereich und sehr kalt. Im südlichen Teil des Landes herrschen subtropische Temperaturen, aber es fällt auch vermehrt Regen. Hinzu kommt die im Frühsommer beginnende Taifun-Saison, in der vor allem die südlichen Teile des Landes betroffen sind. Statistisch gesehen erreichen die meisten Taifune Japan im August und September. Auch Erdbeben und aktive Vulkane sind in der Region keine unbekannten Phänomene, da sie genau an der geologischen Bruchzone von vier tektonischen Platten liegt. Eine der stärksten Auswirkungen hat das Land im März 2011 erlebt, als ein Erdbeben das Land erschütterte und ein darauf folgender Tsunami die Ostküste des Landes verwüstete. Es wundert also kaum, dass die Urlauberzahlen seitdem eher ab- denn zugenommen haben. Nichtsdestotrotz schützt sich Japan effektiv gegen die Naturgewalten, unter anderem mit Messbojen und anderen hocheffektiven Frühwarnsystemen, Trainingsprogrammen für den Ernstfall und das Errichten hoher Deiche.

Touristisch ist Japan nahezu vollständig erschlossen, doch wegen der starken Industrie des Landes spielt der Tourismus als Wirtschaftszweig keine tragende Rolle. Auch kommen die wenigsten Touristen aus Nordamerika oder Europa. Die Flugzeit ist sehr lang und die Lebenserhaltungskosten sind in Japan vergleichsweise hoch. Doch das Land der aufgehenden Sonne bietet für seine Besucher ein breites Spektrum, um ihren Urlaub so vielseitig und spannend, wie nur möglich zu gestalten. Rund 80% der Landesfläche sind nur sehr dünn besiedelt, da es sich um Gebirge oder kleinere Inseln handelt. Dort ist die Natur noch ursprünglich und bietet viele hinreißende Aussichtspunkte und Wanderrouten. Auch Wellness ist ein wichtiger Zweig des Tourismus in Japan. Es existieren viele Kurorte, die Entspannung in natürlichen heißen Quellen bieten und angeblich auch heilsame Kräfte besitzen. Das Bad an sich hat im Inselstaat eine ausgesprochen lange Geschichte und Tradition und auch die Massage ist seit Jahrhunderten ein Teil davon. Auf Hokkaido, der nördlichsten Insel, herrscht, wie schon erwähnt, ein sehr kalter und schneereicher Winter. Daher ist sie ein beliebtes Wintersportgebiet. Sogar die Olympischen Winterspiele wurden in Sapporo schon ausgetragen. Eine weitere Attraktion dort ist das Schneefest des Ortes, bei dem auch riesige Eisstatuen aufgestellt werden.